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Buchsendung XXL

Heute klingelte, wie fast jeden Tag ­čśë , der Postbote bei mir an der T├╝r. Als ich ihm ├Âffnete, stand er mit einem Paket in der Hand da und ein riesengro├čes Paket hatte er noch zu seinen F├╝├čen stehen.
„Was ist das?“, fragte ich ihn total ├╝berrascht.
„Wei├č nischt, Rici, aber du warte. In Auto noch ein Paket!“, befahl er mir und dr├╝ckte mir das eine Paket in die Hand, schob das zweite in den Flur rein und rannte zum Auto um das dritte zu holen.
Und das war noch gr├Â├čer!!
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Okay, ja, ich erwartete B├╝cher (wann eigentlich nicht), aber sooooooo viel??
Irritiert schaute ich den Postboten an, der nur mit den Schultern zuckte.
„Immer viel lesen, okay. Aber jetzt zu viel“, meinte er noch und verschwand.
„Da muss was schief gegangen sein“, dachte ich und schloss die Haust├╝r mit lautem Knall.
Das hatte n├Ąmlich gleichzeitig den Effekt, dass mein Schwiegervater direkt aus seinem Nickerchen erwachte, was sehr von Vorteil war, denn er sollte f├╝r mich die „tragende Rolle“ ├╝bernehmen.
Von seinem Ledersessel aus, schaute er in den Flur direkt auf die B├╝cher.
„Sin dat allet B├╝cher?“, schaute er mich verschlafen an.
„Ich denke mal“, erwiderte ich nur und vertiefte mich in die Lekt├╝re des Absenders, der mir sehr wohl bekannt war.

F├╝nf┬á Minuten sp├Ąter twitterte ich bereits von der XXL ÔÇô B├╝cherpost und erntete berechtigten Neid. Ja, liebe Twitterianer, ich w├Ąre auch neidisch gewesen, wenn ihr so eine Ladung B├╝cher bekommen h├Ąttet.
W├Ąhrend @FranziskaHuhnke @readinobsession @kielfeder @endorfinchen darauf pochten mehr von der Ladung zu sehen, packte ich derweil meine Sch├Ątze aus und mir wurde schnell klar: da ist wirklich etwas schief gegangen.
In den kleinem Paket steckten zwar wirklich B├╝cher f├╝r mich, aber ein Pappaufsteller mit sechsunddrei├čig Exemplaren ein und desselben Buches PLUS einen Tischaufsteller mit wiederum demselben Buch in siebenundzwanzigfacher Ausf├╝hrung brauche selbst ich, hochbibliophiles Etwas, nicht.
AllerdingsÔÇŽ..die Vorstellung den gro├čen Aufsteller in den Flur zu stellen und den Tischaufsteller auf den EsstischÔÇŽ.nein, nein, nein!!

Verschwitzt, und das nicht nur wegen der Erk├Ąltung die ich habe, rief ich kurzerhand beim zust├Ąndigen Verlag an und schilderte die Situation. Die sehr freundliche Dame am Telefon kam daraufhin am anderen Ende der Leitung ins Schwitzen und best├Ątigte mir die Fehllieferung. Einen kurzen Augenblick sp├Ąter, war die R├╝cklieferung besprochen und ich klebte die Pakete wieder zu. Schade eigentlich. Ein Buch h├Ątte ich mir ja schon gerne genommen.

Im Moment stehen die Pakete nun im Flur und warten auf meinen Mann, der davon noch gar nichts wei├č. Er wird n├Ąmlich die Aufgabe haben zur Post zu fahren, um die vielen blauen Taschenb├╝cher mit den zwei wei├čen Haust├╝ren auf dem Cover wieder zur├╝ck zu senden.

So kann auch ein kalter Augusttag ganz sch├Ân f├╝r Schwei├č sorgen. ­čśë

Und wer jetzt err├Ąt, um welches┬áBuch es sich bei der „Massenware“ handelte, kann eines von zwei kleinen Schmucklesezeichen gewinnen. Schreibt mir eure L├Âsung hier einfach als Kommentar. Falsche L├Âsung schalte ich sofort frei. Richtige kommen in den Lostopf!┬á

Einsendeschluss ist der 22.08.2010