Rezensionen, Rezensionen Krimis/Thriller

Zoë Beck – Brixton Hill

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London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock panisch ein Fenster zertrümmert und hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt und die Freundin dadurch in den Tod getrieben haben. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Em …
(Kurzbeschreibung laut amazon)

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Ich liebe Thriller die mich von Anfang an nicht loslassen und gleichzeitig viele Fragen aufwerfen, denn ich mag es mindestens genauso sehr in meinem Kopf mögliche Schuldige zu analysieren und Zusammenhänge zu erkennen.

Bei „Brixton Hill“ ist mir das jedoch nicht gelungen, da die Story so intelligent aufgebaut ist, dass ich alle paar Kapitel neue Verdächtige auf meiner imaginären Liste hatte.

Die vielschichtigen Charaktere sind meiner Meinung nach nämlich so angelegt, dass sie einerseits mysteriös und geheimnisvoll wirken, und gleichzeitig machen sie sich durch kleine Details verdächtig. Geld und Stalking spielt hierbei eine große Rolle. Der zweite Punkt löst beim Lesen Ängste aus, die nicht nur einmal für Gänsehautkribbeln sorgen.

Zudem punktet der Thriller so meisterhaft mit Spannung, dass ich irgendwann nur noch durch die einzelnen Seiten gehechtet bin. Zoë Beck gelingt es zweifellos diese Spannung auf einem sehr hohen Niveau zu halten und überrascht mit einem fulminanten Finale.

Fazit: Intelligent konstruierte Thrillerunterhaltung von einer Autorin die ohne Zweifel ihr Handwerk versteht!
© Ricarda Ohligschläger